Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. Johann Wolfgang von Goethe




Familienoffensive

[mehr]17. April 2013

Forum Alpbach: Reformvorbild Steiermark

Das heurige „Forum Alpbach“ steht unter dem Motto „Gerechtigkeit – Verantwortung für die Zukunft“. Gestern Abend fand bei hochsommerlichen Temperaturen ein Kamingespräch, veranstaltet vom ‚Club Alpbach Steiermark‘ statt, wo Landeshauptmann-Vize Hermann Schützenhöfer, Frank Stronach und BM Beatrix Karl über das Reformvorbild Steiermark diskutierten.

Landeshauptmann-Stv. Hermann Schützenhöfer erläuterte vor ca. 150 Interessierten die Reformpolitik der steirischen Regierungskoalition. Er bekräftigte die Notwendigkeit nach tiefgreifenden Reformen. „Wir meinen es ernst, wir wollen das Land neu ordnen, in der Politik, in der Verwaltung und in den Gemeinden. SPÖ und ÖVP haben gemeinsam 75 Prozent, wir werden jetzt versuchen, das Richtige zu tun.“

Vor dem überwiegend jungen Publikum stellte Schützenhöfer deutlich fest, dass die politischen Reformen vor allem den Jungen zugute kommen werden und er richtete auch eine deutliche Botschaft an die Zuhörerinnen und Zuhörer: „Es geht nicht an, dass auf Kosten der Jungen Zuwächse, die es nicht mehr gibt, verteilt werden. Wir wollen den Jungen ein Stück Zukunft geben und ihnen nicht die Hypotheken der Vergangenheit hinterlassen.“

Bundesministerin Beatrix Karl begrüßte die Reformpolitik und bezeichnet sie auch als vorbildhaft für andere Bundesländer und auch für Österreich. „Den Menschen reinen Wein einzuschenken, das erfordert viel Mut“, so Karl, die die jungen Menschen deutlich aufforderte, an der Zukunftsdiskussion teilzunehmen. „Junge Menschen sollen sich einbringen bei der Gestaltung ihrer Zukunft.“

Frank Stronach begrüßte die steirische Reformpolitik als ersten wichtigen Schritt und forderte eine Parlaments-, eine Steuer- und eine Schulreform. „Wenn die Wirtschaft nicht funktioniert, funktioniert gar nichts, denn nur dadurch kann man den Wohlstand für die Bürger verbessern und Armut reduzieren. Man redet in Österreich zu sehr über Verteilung. Man kann nur das verteilen, was man den Menschen vorher weggenommen hat.“