Spannende Debatten beim BIC „Heißen Stuhl“ zumThema: "AUFSICHTSRÄTINNEN - ein MUSS für die Zukunft"
Auch dieses Mal war die bereits legendäre Veranstaltungsreihe „Heißer Stuhl“ des BILDUNGSCENTER STEIERMARK wieder ein voller Erfolg.
Die Podiumsgäste Dr.in Cattina Leitner, Vorsitzende des Universitätsrates der Medizinischen Universität Graz, Mag.a Sonja Kresch, Aufsichtsrätin bei der Remus & Sebring Holding AG,Dr. Harald Christandl, Aufsichtsratsvorsitzender der Landesimmobiliengesellschaft sowie Dr. Günter Riegler, Aufsichtsrat der Steiermärkischen KrankenanstaltengesmbH, standen dabei in der Teppichgallerie GEBA - vor über 80 Gästen wieder zu einem höchst aktuellen und brisanten Thema Rede und Antwort. Moderiert wurde der Abend von der Finanzvorständin des BIC Mag.a Heike Stark.
Begonnen wurde in traditioneller Manier mit einer Visitenkartenspende sowie einer herzlichen Begrüßung der Gäste durch Bettina Stein‐Smola und ihr Team, bevor sich das Publikum sogleich dem reichhaltigen Buffet widmen durfte. Ein großes Dankeschön ging an Hausherr und langjähriger Förderer vom BIC – Harald GEBA. Unter den Gästen
waren unter anderem vertreten: Remus‐Chefin Angelika Kresch, Abteilungsdirektor der Krentschker Bank Mag. Rudolf Hofer, Universitätsdirektorin Dr.in Maria Edlinger, Lyoness Marketingchefin Silvia Weihs, Gesundheitsmanagement-Vorständin der Steiermärkischen Sparkasse MBA Maria Wonisch, Hautärztin und Genderbeauftrage der MUG Univ.Prof.in Dr.in Daisy Kopera, Personalentwickler der KAGES Mag. Helmut Dörfler, GF Mag.a Eva Volckmar, Dr.in Ingrid Hörmann, LIG GF Dr. Albrecht Erlacher mit seiner charmanten Frau uvm.
Zum Thema dieses Abends „Aufsichtsrätinnen- ein MUSS für die Zukunft“, gab es wie immer sowohl was die DiskutantInnen als auch das Publikum betrifft sehr kontroversielle Meinungen – handelt es sich doch politisch sowie wirtschaftlich um ein viel diskutiertes Thema. Auch nachdem es immer noch Faktum ist, dass Frauen in den Führungsetagen und in den Aufsichtsgremien großer Unternehmen nach wie vor unterrepräsentiert sind. In der Geschäftsführung liegt der Frauenanteil dabei bei nur 4,6 Prozent, im Aufsichtsrat bei 9 Prozent – eine Zahl, die seit Jahren stagniert. In einem war man sich auch einig, nämlich, dass es gilt die Frauen dabei zu unterstützen in verantwortungsvolle Führungspositionen zu gelangen, was eine Grundvorraussetzung für die Aufgabe als Aufsichtsrätin darstellt. Dazu Kresch: „Männer haben, was die Netzwerke und Kontakte betrifft, immer noch einen deutlichen Vorsprung, den es aufzuholen gilt“. Für Riegler ist, was eine Quotenregelung im privaten Sektor betrifft, aber auch Vorsicht geboten: „Es ist zwischen privatem Sektor und öffentlicher Hand zu unterscheiden, da Quoten für ersteres in dieser Form nicht verlangt werden können“, so Riegler. Leitner wiederum sprach sich für dafür aus, dieses Thema viel stärker in der Öffentlichkeit zu lancieren: „ Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass mixed Teams bessere und kreativere Arbeit leisten, als homogene Arbeitsgruppen. Es handelt sich hierbei um eine Thematik, die viel stärkere Öffentlichkeitsarbeit benötigen würde!“ Für Christandl sind Quoten keine Aufgabe von Gesetzen : „Quoten müssen sich aus einem natürlichen Prozess heraus ergeben und sollten eher mit Incentives forciert werden als mit Gesetzen.“
Als ein weiteres Highlight des Abends durften wir noch den Mentoringjahrgang 2011 abschließen und den MentorInnen und Mentees auch ihre Urkunden für ein erfolgreiches Jahr, das geprägt war von Netzwerken sowie vielen interessanten Gesprächen und Veranstaltungen, überreichen.
Quasi als „Icebreaker“ und um das Ziel dieses Abends - das aktive Netzwerken - etwas zu erleichtern, wurde von jedem eine vorher ausgefüllte Kennzeichen-Karte gezogen, deren BesitzerIn im Laufe des Abends gefunden werden sollte und wo man sich bei Gesprächen und einem gemütlichen Glas Wein ganz dem Netzwerken hingeben konnte.
Quelle: BIC - akademiker BILDUNG steiermark





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