Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge. Marcus Tullius Cicero




Familienoffensive

[mehr]17. April 2013

Bundesleiterin Schittenhelm: Familie und Beruf leben können!

Frauen müssen Wahlfreiheit haben

"Der Zwang in die Ganztagsarbeit steht dem Wunsch der Frauen nach mehr beruflicher und familiärer Flexibilität fundamental entgegen", sagt die Bundesleiterin der ÖVP Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm und erteilt damit den Plänen der SPÖ Frauen eine klare Absage: "Frau Ministerin Heinisch-Hosek, lassen Sie die Frauen selbst entscheiden, welche Form der Beschäftigung ihrem individuellem Lebensmodell am besten entspricht!" Die Wahlfreiheit in der Arbeitswelt ist notwendig, um den Eltern jene Zeit zu geben, die
sie für ihre Kinder brauchen, aber gleichzeitig auch im Berufsleben verbleiben können!

Dabei gehe es nicht nur um den Wunsch, dass "Familien
gelingen": "Frauen arbeiten Teilzeit, weil sie es wollen", betont Schittenhelm, denn Teilzeitbeschäftigte in Österreich sind mit ihrer Arbeitszeit zufrieden. Unterstrichen wird dies durch die jüngst vom EU-Statistikamt Eurostat veröffentlichten Daten, wonach nur 12,1 Prozent der Teilzeitbeschäftigten in Österreich gerne mehr
arbeiten würden. "Das bedeutet, dass 88 Prozent mit dem Ausmaß ihrer Beschäftigung zufrieden sind", so Schittenhelm.

Damit Frauen selbstbestimmt und eigenständig leben können, sei es entscheidend, die Frauen – auch im Alter – abzusichern: "Wenn die SPÖ höhere Frauenpensionen erreichen will, dann ist der Zwang in die Ganztagsarbeit der falsche Weg. Die SPÖ muss vielmehr die Blockade bei der Angleichung des Frauenpensionsalters aufgeben", sagt Schittenhelm, und verweist auf den bereits vorgestellten Entwurf der ÖVP Frauen: "Die besten fünf Einkommensjahre – und das sind eben die letzten Arbeitsjahre vor der Pension – dürfen den Frauen nicht vorenthalten werden: Die Anhebung des Frauenpensionsalters bringt den Frauen im Durchschnitt monatlich 347 Euro mehr an Pension!"

Die ÖVP Frauenchefin abschließend: "Die SPÖ Frauen wollen die Frauen in die Ganztagsarbeit zwingen. Dieses familienfeindliche Modell lehnen wir ÖVP Frauen ab! Unser Ziel ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen. Daher fordern wir auch weiterhin eine bessere Anrechnung von Kindererziehungszeiten für die Pension, nämlich vier Jahre pro Kind, unabhängig davon, in welchem Abstand die Kinder geboren wurden."