Schittenhelm zur Pressestunde mit Heinisch-Hosek: Teilzeitarbeit muss ausgebaut und verbessert werden
Zwang hat mitten in der Familie nichts verloren!
"Ein Informationsdefizit im Bereich Teilzeitarbeit besteht offensichtlich bei Frauenministerin Heinisch-Hosek, anders ist das permanente Schlechtreden von Teilzeitarbeit nicht zu erklären", sagt die Bundesleiterin der ÖVP Frauen Abg.z.NR Bgm. Dorothea Schittenhelm zu den Aussagen von Frauenministerin Heinisch-Hosek in der heutigen ORF-"Pressestunde".
Denn entgegen der von der Frauenministerin präsentierten Online-Umfrage, belegen die Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat, dass 88 Prozent der Teilzeitbeschäftigten in Österreich mit dem Ausmaß ihrer Beschäftigung zufrieden sind. "Frauen arbeiten Teilzeit, weil sie es wollen", betont Schittenhelm und weiter: "Die
Familien wissen selbst am besten, welche Form der Beschäftigung ihrem individuellem Lebensmodell entspricht!"
Während die SPÖ-Frauenministerin den Familien weiterhin den
Gang in die Ganztagsarbeit vorschreiben möchte, steht die ÖVP für Wahlfreiheit. "Gerade für junge Familien mit Kindern sind flexible Arbeitsmodelle und unterschiedliche Modelle der Lebensgestaltung von großer Wichtigkeit. Und Teilzeitarbeit ist ein wesentlicher Aspekt, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Das gilt selbstverständlich für Frauen und für Männer", so Schittenhelm und unterstützt daher die Bestrebungen die Teilzeitarbeit weiter auszubauen und verbessern zu wollen.
"Wenn Heinisch-Hosek auch höhere Frauenpensionen erreichen will, dann muss die SPÖ endlich die Blockade bei der Angleichung des Frauenpensionsalters aufgeben", sagt Schittenhelm und verweist auf den bereits vorgestellten Entwurf der ÖVP Frauen: "Die besten fünf Einkommensjahre - und das sind eben die letzten Arbeitsjahre vor der Pension - dürfen den Frauen nicht vorenthalten werden: Die Anhebung des Frauenpensionsalters bringt den Frauen im Durchschnitt
monatlich 347 Euro mehr an Pension!"





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