Der Charakter ruht auf der Persönlichkeit, nicht auf den Talenten. Johann Wolfgang von Goethe




Familienoffensive

[mehr]17. April 2013

Schittenhelm: Konzept der Frauenministerin bevormundet Mütter und Väter

Wahlfreiheit muss oberste Priorität bleiben!

"Das Konzept von Heinisch-Hosek beweist einmal mehr, dass die Frauenministerin die Familien nur bevormunden und die notwendige Wahlfreiheit abschaffen möchte", so die Bundesleiterin der ÖVP-Frauen Abg.z.NR Dorothea Schittenhelm.
Mit der Verdoppelung der Familienbeihilfe aber gleichzeitiger Kürzung der Frei- und Absetzbeiträge würden die Familien nicht gefördert, sondern eingeschränkt werden, betont Schittenhelm, die der Beamtenministerin rät, sich lieber auf ihre Aufgaben zu konzentrieren, als einseitige Ideen zum Nachteil von Familien zu wälzen.

Denn Kleinstkinder möglichst früh in Bildungseinrichtungen zu betreuen als "Win-Win-Win- Situation" zu bezeichnen, kann nur als Hohn gegenüber den Familien verstanden werden und entspricht nicht den Vorstellungen der Mütter und Väter. "Eltern wissen selbst am besten, was gut für ihre Kinder ist und sollen dabei auch entsprechend unterstützt werden", so Schittenhelm, die wiederholt die Wahlfreiheit in den Mittelpunkt rückt. Die ÖVP-Frauenchefin betont: "Für uns, die ÖVP-Frauen, ist klar, dass die Wahlfreiheit für Familien oberste Priorität hat. Wahlfreiheit, wann und wie die Kinder betreut werden!"

Das derzeitige Angebot der Kinderbetreuung sei sehr vielseitig, dennoch sei es hoch an der Zeit, eine Entrümpelung des FLAF vorzunehmen. "Die freiwerdenden Ressourcen könnten für den Ausbau der Kinderbetreuung verwendet werden", so Schittenhelm und verweist auf das bereits von Finanzministerin Maria Fekter vorgestellte Modell zur verstärkten Förderung von Familien: einen steuerlichen Freibetrag von 7000 Euro pro Kind!